Sonntag, 20. November 2016

"Mieses Karma" Review♡


Hallo♡

Der heutige Post dreht sich gleich nochmals um Bücher. Letzte Woche zeigte ich euch ja bereits einmal meine Lieblinge für die kälteren Tage und heute gibt es wieder einmal eine Review. Das Buch, um das es heute geht, habe ich vor ein paar Wochen gelesen und zwar heisst es "Mieses Karma" und wurde von David Safier geschrieben. Ich las das Buch hauptsächlich, weil ich "Plötzlich Shakespeare" vom gleichen Autor sehr toll fand und dementsprechend auch grosse Hoffnungen hatte, was dieses Buch betrifft. Leider wurden diese Hoffnungen enttäuscht aber dazu weiter unten mehr.



Inhalt


"Mieses Karma" erzählt die Geschichte von Kim Lange. Als Fernsehmoderatorin ist Kim äusserst erfolgreich und endlich erreicht sie ihren absoluten Karrierehöhepunkt: Ihr wird der deutsche Fernsehpreis verliehen. Doof nur, dass sie noch am selben Abend, nur ein paar Stunden später von den Trümmern einer abgestürzten Raumstation erschlagen wird.
Die Atheistin trifft im Jenseits auf Buddha, der ihr eröffnet, dass sie in ihrem Leben so viel schlechtes Karma gesammelt hat, dass sie nun als Ameise auf der Erde wandeln muss. Diese Strafe findet Kim anfangs ziemlich unfair, doch nach einer Weile muss sie einsehen, dass sie sich vielleicht wirklich etwas zu wenig um ihre kleine Tochter und um ihren Mann gekümmert hat. Als sie merkt, dass eben dieser Mann auf dem besten Wege in eine neue Beziehung ist, ist für sie klar: Dagegen muss sie ankämpfen. Also beginnt sie zusammen mit der männlichen Ameise Casanova, den dasselbe Schicksal traf wie sie, gutes Karma zu sammeln, um sich auf der Reinkarnationsleiter Stufe für Stufe hochzuarbeiten.


Das Buch kam 2008 raus und ist anscheinend ein Bestseller, was ich nicht so ganz verstehen kann. Ich bin was Bücher angeht normalerweise eher nicht so kritisch aber von dieser Geschichte hätte ich mir wirklich mehr erwünscht. Der Ansatz ist witzig und könnte eigentlich viel Stoff für komische Situationen liefern aber meiner Meinung nach setzte Safier das Ganze eher schwach um.
Das Buch lässt sich zwar flüssig lesen und unterhält einen auch relativ gut aber schlussendlich hat es mich trotzdem nicht so wirklich überzeugt. Leider wiederholen sich manche Szenen immer mal wieder und so richtig spannend wird es auch nie. Und auch das Ende hat mich ziemlich enttäuscht. Für mich kam es so rüber, als wollte Safier zwar ein Happy End aber damit es immer noch glaubwürdig rüberkam, verschlechterte er die Szene einfach ein wenig, so dass doch nicht alles perfekt ist.

Ich finde nicht wirklich, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen. Ich denke, wenn man mal gerade nicht weiss, was man ansonsten lesen könnte, ist es ein guter Lückenfüller aber es ist wirklich sehr kurzweilige Unterhaltung. Von mir bekommt das Buch deshalb leider nur zwei von fünf Sternen...


Falls ihr das Buch schon mal gelesen habt, würde es mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung zur Geschichte schreiben würdet und ansonsten wünsch ich euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen