Sonntag, 20. August 2017

The Book Thief by Markus Zusak - Review♡


She was saying goodbye and she didn`t even know it. - Markus Zusak♡


"The Book Thief" stand schon ein oder zwei Monate bei mir rum, bevor ich mich endlich daran machte, es zu lesen. Ich war mir zuerst nicht sicher, ob es mir gefallen würde, da es in keines der Genres passte, die ich normalerweise mag. Aber eines kann ich euch schon jetzt sagen: Dieses Buch hat mir nicht nur gefallen, es hat mich auch zum weinen (oder eher schluchzen) gebracht. Aber seht selbst...

Zum Buch

Titel: The Book Thief

Autor: Markus Zusak

Umfang: 554 Seiten (Taschenbuch)

Inhalt

Liesel Meminger wächst im Nazi-Deutschland bei einer Pflegefamilie auf, die sie aufnimmt, nachdem ihre Eltern weggeschickt werden und ihr Bruder stirbt. Das Buch erzählt ihre Geschichte aus der Sicht des Todes, denn er ist der Erzähler. Man erlebt mir ihr, wie sie aufwächst, Freunde findet, einen Juden kennenlernt, der ihr ans Herz wächst und schliesslich auch, wie ihre Geschichte endet...

Meine Meinung

Beim Inhalt habe ich absichtlich nicht zu viel geschrieben, denn ich glaube, man sollte noch nicht allzu viel über die Geschehnisse im Buch wissen, wenn man anfängt, es zu lesen. Ausserdem reicht rein theoretisch bereits die Angabe, dass sie während der Zeit des zweiten Weltkrieges lebt. Man kann sich ein Stück weit ausmalen, was passieren wird.

Ich habe extrem lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen (fast fünf Wochen!), was unter anderem sicher auch daran liegt, dass ich sehr wenig Zeit zum lesen fand, ein anderer Grund ist aber auch, dass mich die Geschichte lange nicht in ihren Bann ziehen konnte. Es brauchte fast zweihundert Seiten, um mich wirklich zu packen, was schon recht lange ist. Als ich dann aber in der Story drin war, hat mich die Geschichte begeistert. Natürlich ist es keine locker-flockige Sommerlektüre, ich habe das Buch also ein wenig zur falschen Zeit gelesen aber trotzdem habe ich es geliebt. Ich habe mich in einige Charakteren (Hans! Rudy! Max!) komplett verliebt, weil sie einfach so toll beschrieben sind und der Autor einem das Gefühl gibt, sie wirklich zu kennen. Ausserdem passieren in der Geschichte sehr viele Dinge, die mich irgendwie einfach berührt haben. Sei es eine nette Geste eines Charakters oder die Worte des Erzählers - immer wieder kamen Stellen vor, die mir blieben.

Das Ende des Buches ist sehr traurig - was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Besonders der Fakt, dass das genauso passiert sein könnte, hat das Ganze für mich noch ein bisschen schlimmer und dadurch eindringlicher gemacht. Ich bin sicher eine halbe Stunde schluchzend in meinem Zimmer gesessen und konnte mich einfach nicht beruhigen! Von mir bekommt dieses Buch deshalb auch viereinhalb von fünf Sternen. Einen klitzekleinen Abzug gibt es, weil die Geschichte so lange brauchte, um mich zu packen, der Rest hat mich aber komplett überzeugt.

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