Sonntag, 8. Oktober 2017

London Travel Diary - Camden, Musical, Street Art, Food♡


"There`s nowhere else like London. Nothing at all, anywhere." - Vivienne Westwood♡


Wie ihr vielleicht auf meinem Instagram Account mitbekommen habt, bin ich vor Kurzem in London gewesen. Ich habe zusammen mit meiner Klasse fünf Tage in der britischen Stadt verbracht und heute möchte ich meine Eindrücke, die ich während dieser Zeit gesammelt habe, mit euch teilen.

Montag, 25.09.2017

Montags musste ich um vier Uhr morgens aufstehen, da unser Zug sehr früh losfuhr. Wir durften leider nicht mit dem Flugzeug gehen und so trafen wir uns alle morgens um 5 Uhr am Bahnhof in der Schweiz. Dann ging es mit dem ersten Zug nach Strasbourg, wo wir ungefähr eine Stunde Wartezeit hatten, bevor wir auf den Zug nach Paris umsteigen konnten. In Paris mussten wir dann den Bahnhof wechseln und von da ging es direkt nach London St. Pancras. Wir sind durch den Tunnel gefahren, was aber ehrlichgesagt nicht so interessant war. Man sieht eigentlich nichts und es ist einfach nur... dunkel. Die meiste Zeit im Zug konnte ich mit schlafen verbringen, was nach der kurzen Nacht auch wirklich nötig war.

Bei St. Pancras haben wir dann gleich Oyster Cards für alle geholt, auf die wir je 50 Pfund geladen haben. Wir waren fünf Tage dort und sind immer mal wieder mit der Tube gefahren und hatten am Schluss alle noch fast 20 Pfund übrig, falls ihr also nicht extrem viel mit der U-Bahn fahrt, würden wahrscheinlich auch 30 oder 35 Pfund für fünf Tage reichen.


Hop-On Hop-Off Bustour

Danach sind wir zu unserem Hotel (dazu später mehr) gefahren und haben dort unser Gepäck deponiert, bevor wir uns aufmachten zu einer der typischen Hop-On Hop-Off Bustouren für Touristen. Ich mag diese Touren eigentlich immer sehr, weil sie einem einen guten Überblick über die Stadt geben und man alles Wichtige zumindest einmal aus der Ferne sieht. Da das Wetter eher trüb und kalt, wir alle müde und der Tag auch schon eher fortgeschritten waren, sind wir aber gar nie ausgestiegen. So fuhren wir ungefähr drei Stunden am Stück mit dem Bus durch London und konnten erste Fotos schiessen und Eindrücke sammeln.

Abends gingen wir dann alle zusammen in einem Restaurant, das Wildwood hiess, essen. Das Restaurant ist sehr nahe bei der Tube-Station "Gloucester Road" und gut geeignet für Gruppen, da man auf der Website im Voraus sein Essen bestellen kann, damit es schneller serviert wird. Ich habe dort einen Salat mit Ziegenkäse und zum Dessert Waffeln mit Vanilleeis, Schokosauce und heissen Beeren gegessen und beides war extrem lecker!

Dienstag, 26.09.2017


Street Art Tour in Shoreditch

Der Dienstag war der erste volle Tag, den wir in der Stadt hatten und wir haben ihn auch gleich richtig gut genutzt! Morgens frühstückten wir in unserem Hotel, bevor wir nach Shoreditch aufbrachen. Das ist ein Stadtteil von London, in dem es sehr viel Street Art gibt und wir haben hier eine Führung gebucht. Die Frau, die uns während dem ganzen Morgen die Kunstwerke gezeigt hat, kannte sehr viel Hintergrundwissen und konnte uns viele interessante Geschichten und Facts zu den einzelnen Künstlern und Pieces erzählen. Die Tour dauerte ungefähr zweieinhalb Stunden und nach dieser Führung fuhren wir mit der Tube zum Tate Modern.


Tate Modern

Im Tate Modern hatten wir eine weitere Führung gebucht und auch diese hat mir sehr gut gefallen. Die Frau, die die Führung leitete, war sehr nett und hat viele tolle Kunstwerke mit uns angeschaut und auch hier war es interessant, einen Einblick in die "Szene" zu bekommen. Mir persönlich hat das Tate sehr gefallen und ich hätte sehr gerne noch mehr Zeit da verbracht. Die Führung, die wir hatten, kostete pro Person 12 Pfund, doch falls ihr einfach so hingeht, kostet das Museum nichts und ihr könnt die Kunstwerke kostenlos entdecken!


Shopping in der Oxford Street

Als die Führung im Tate Modern um ungefähr vier Uhr vorbei war, machten wir uns auf in die Oxford Street zum Shoppen. Darauf hatte ich mich im Vorfeld gefreut, weil ich schon oft gehört habe, wie toll London zum shoppen sein soll und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht. Von Pull & Bear, über Urban Outfitters bis hin zu kleinen unbekannten Shops findet man in dieser Stadt wirklich alles, was das Herz begehrt und die Oxford Street ist perfekt für ausgedehnte Shoppingtouren! Besonders viel Zeit verbrachten wir bei Topshop, weil der Laden einfach riesig ist und man sich erst einmal zurechtfinden musste, aber auch bei UO wurde ich fündig, genauso wie bei Primark und H&M, doch dazu wird in einem weiteren Post mehr folgen, denn es wird bald noch einen ausführlichen London Haul geben!

Mittwoch, 27.09.2017



Spaziergang im Hyde Park

Nachdem der Dienstag ganz im Zeichen der Kunst stand, gingen wir es am Mittwoch etwas ruhiger an. Morgens spazierten wir gemütlich durch den Hyde Park, der gleich neben unserem Hotel lag und die Gruppe, die diesen Ausflug organisiert hatte, berichtete jeweils ein paar Dinge zu den einzelnen Statuen und Denkmälern, die überall im Park zu finden waren. Auch die Residenz von Prinz William und Herzogin Kate bekamen wir zu sehen und dazu kamen noch ganz viele zuckersüsse Squirrels, die überall umherhuschten.


Kaffee bei Java U

Ein Café, das ich unbedingt noch erwähnen möchte, ist das Java U in Paddington. Dort haben wir nach dem Mittagessen noch einen Kaffee getrunken und die süsse Location und der leckere Kaffee haben mich sofort begeistert. Das Café ist schön eingerichtet und den Iced Caramel Macchiato kann ich euch von ganzem Herzen empfehlen. Falls ihr mal dort in der Nähe seid, solltet ihr unbedingt bei Java U vorbeischauen!


Camden Market

Den Morgen verbrachten wir wie gesagt mit spazieren und danach ging es per Boot zum Camden Market. Von diesem Ort könnte ich stundenlang schwärmen, doch ich versuche mich kurz zu halten. Der Camden Market ist, wie der Name verrät, ein Markt, der auf einem alten Gelände, das früher als Pferdestallung und Gin-Distillerie genutzt wurde, seinen Standort hat. Der ganze Markt ist riesengross, findet teilweise aussen und teilweise in den mehrstöckigen Gebäuden statt und bietet eine kunterbunte Mischung aus Essensständen, Vintage-Shops und speziellen kleinen Läden an. Da gibt es zum Beispiel einen Gitarren und Ukulele Shop, einen Laden für Zigarren oder auch einen winzigen Shop mit allen möglichen Spielen. Der Camden Market ist für mich wirklich so etwa das Tollste, was ich in London gesehen habe, weil einfach so viel los ist und es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Falls ihr also in London seid und Zeit habt: Stattet dem Camden Market unbedingt einen Besuch ab!


Gegessen habe ich auf dem Camden Market als erstes eine Waffel mit Schlagsahne, Nutella und Oreos. Die hat mich dann auch für mehrere Stunden gefüllt, weil sie wirklich mächtig war aber natürlich auch sehr lecker. Abends habe ich dann noch einen Chicken Wrap geholt und auch der war sehr gut!

Mamma Mia - Musical

Abends ging es dann ins Musical und auch das war für mich ein eindeutiges Highlight der Woche. Ich bin allgemein ein grosser Fan von Musicals, aber natürlich ist es gleich noch ein wenig toller, wenn man ein Musical in einer Stadt wie London sehen kann. An "Mamma Mia" mochte ich besonders, dass ich alle Songs schon recht gut kannte, da ich den Film bereits das ein oder andere Mal geschaut habe und dadurch mitsingen und -fühlen konnte. Die Schauspieler haben mir sehr gut gefallen, genauso wie die gesamte Umsetzung und wie gesagt die Musik. Ich finde die Story super und wer in London ist, sollte unbedingt versuchen, abends einmal ein Musical zu besuchen. Es gibt kein besseres Abendprogramm!

Donnerstag, 28.09.2017





Kew Gardens

Donnerstags fuhren wir morgens zu den Kew Gardens. Das ist ein riesiger Botanischer Garten und für alle die jetzt denken "Gott, wie langweilig. Pflanzen bestaunen, da kann ich meine Zeit auch besser nutzen." - ein Besuch des Gartens lohnt sich. Wirklich. Der gesamte Garten ist unheimlich gross und wir haben niemals alles gesehen, obwohl wir mehr als zwei Stunden dort verbracht haben. Unter anderem gibt es eine Brücke, die über die Bäume ragt, eine Nachbildung eines Bienennestes, einen japanischen Garten, ein Palmenhaus und ein Gewächshaus mit allerlei Pflanzen von Fleischfressern über Kakteen bis hin zu Orchideen. Und auch wenn ihr euch nicht für Pflanzen interessiert, stellen die Kew Gardens eine schöne Abwechslung zur Hektik der Grossstadt dar und ausserdem kann man wirklich tolle Bilder schiessen.



Victoria & Albert Museum

Den Nachmittag verbrachten wir im "Victoria & Albert"-Museum und ich muss sagen, dass das der einzige Programmpunkt der Woche war, der mir nicht so gut gefallen hat. Wir haben auch in diesem Museum eine Führung gebucht, doch leider hat die Frau sicher zwanzig Minuten über Keramik gesprochen und wenn man sich nicht besonders dafür interessiert, zieht sich die einstündige Führung leider sehr in die Länge. An und für sich ist das Museum sehr schön und wir verbrachten nach der Führung auch noch etwas Zeit in dem grossen Innenhof, der gemütlich gestaltet ist, doch wenn ich ein weiteres Mal nach London reise, werde ich dem Museum wahrscheinlich eher nicht noch einmal einen Besuch abstatten.

Freitag, 29.09.2017

Nachdem wir die ganze Woche viel Programm hatten und uns dementsprechend ausgelaugt fühlten, traten wir am Freitag die Heimreise an. Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten, konnten wir während ungefähr zwei Stunden noch etwas Zeit alleine in der Stadt verbringen (ich fuhr nochmals zur Oxford Street, weil ich unbedingt eine bestimmte Jacke kaufen wollte), bevor wir zum Bahnhof St. Pancras aufbrechen mussten, wo wir den Zug nach Paris nahmen. Ich schlief mehr oder weniger die ganze Fahrt durch und auch im Zug von Paris nach Basel (dieses Mal hatten wir eine direkte Verbindung) konnte ich nochmals etwas Schlaf nachholen. Um ungefähr neun Uhr war unsere Reise dann schlussendlich vorbei und ich kehrte müde aber glücklich nach Hause zurück.


Unser Hotel

Geschlafen und gewohnt haben wir im Meininger Hotel, das ich euch hier verlinke. Das Hotel ist eine Mischung aus Hotel und Jugendherberge und hat mir sehr gut gefallen. Wir hatten Mehrbettenzimmer und ich übernachtete in einem Sechserzimmer. Wir hatten zwei Stockbetten und zwei einzelne Betten und ich habe während der ganzen Woche sehr gut geschlafen. Ein kleiner Mangel ist vielleicht, dass auf sechs beziehungsweise in manchen Zimmern sogar acht Leute nur ein Bad kommt, was manchmal etwas mühsam sein konnte, wenn alle zur gleichen Zeit duschen wollten, doch da kann man sich arrangieren. Das Frühstück im Hotel war klein aber fein, man konnte jeden Tag Müsli, typisch englisches Frühstück oder einfach Brot haben und auch das Lunchpaket, welches man sich dazubuchen kann, war ganz okay. Wir haben das Lunchpaket an zwei Tagen bestellt und man hat jeweils eine Flasche Wasser, ein Sandwich, eine Frucht, Chips und einen Keks bekommen. Ein weiterer Vorteil des Hotels ist sicher die gute Lage. Das Gebäude liegt mehr oder weniger direkt neben dem Hyde Park und die nächste U-Bahn Station liegt nur ungefähr drei Minuten entfernt. Im Grossen und Ganzen kann ich das Hotel also empfehlen, gerade wenn man ein eher kleines Budget zur Verfügung hat oder in einer Gruppe reist.


Fazit

Mir hat London unheimlich gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall wieder einmal hinfahren, denn es gibt noch sehr viel mehr zu sehen. Viele Dinge, die ich gerne unternommen hätte (Harry Potter Studios, Sky Gardens, Notting Hill, ...), konnten wir aus Zeitgründen nicht machen, falls ihr also eine Reise nach London plant, würde ich eher mehr als weniger Tage buchen, denn London ist sehr vielseitig und hat viel zu bieten. Ich hoffe ich konnte euch auf die ein oder andere Sache neugierig machen und wünsche euch einen schönen Tag!

1 Kommentar:

  1. Hallo Sina! Freut uns, dass dir der Aufenthalt bei uns im MEININGER Hotel London Hyde Park gut gefallen hat. Wir danken dir für dein Feedback und hoffen, dich bald wieder in einem unserer Hotels begrüßen zu dürfen. Viele Grüße, Matthias von MEININGER Hotels

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