Mittwoch, 25. Oktober 2017

Porto Travel Diary - Food, Shopping, The City♡



Hallo ihr Lieben♡

Letzte Woche habe ich vier Tage in Porto verbracht und heute möchte ich etwas darüber berichten.


Mittwoch, 04.10.2017

Der Kurztrip ging Mittwochs am Morgen los. Mein Grossvater hat mich mit dem Auto zum Flughafen gebracht und dabei hat sich schon die erste Aufregung ergeben, weil wir in den Stau kamen und dadurch sehr viel Zeit verloren. Schlussendlich erreichte ich den Airport erst zwanzig Minuten nach der ausgemachten Zeit, aber zum Glück reichte es noch auf den Flug.

Der Flug dauerte ungefähr zwei Stunden und vom Flughafen in Porto fuhren wir nochmals ungefähr eine halbe Stunde mit der Metro. Danach haben wir unser Hotel sehr schnell gefunden, weil es nur ungefähr drei Minuten von der Station entfernt war und so konnten wir gleich einchecken. Zum Hotel werde ich weiter unten noch genaueres berichten, denn wir haben ein wirklich Tolles erwischt!

Da wir alle recht müde waren, haben wir nur noch kurz bei einer Bäckerei, die gegenüber lag, etwas Kleines zum essen geholt, bevor wir uns hingelegt und zwei Stunden geschlafen haben. Danach machten wir uns fertig für den Abend und brachen auf in die Altstadt.





Am ersten Abend haben wir bei "Steak n Shake" gegessen. Das ist so eine Art Mc Donalds einfach besser. Das Essen war sehr günstig und lecker und falls ihr mal dort sein solltet, müsst ihr unbedingt einen Milchshake ausprobieren!





Danach sind wir zu einer Bar gegangen, von der ich den Namen leider nicht mehr genau weiss, wobei ich glaube, dass im Schaufenster gross "Black W" stand. Da in Portugal aller Alkohol ab sechzehn ist, stellte es auch überhaupt kein Problem dar, Drinks zu holen. Leider war die Bar aber nicht besonders gut, denn zumindest die Mojitos schmeckten gar nicht lecker. Es gibt eindeutig bessere Bars in Porto!



Donnerstag, 05.10.2017




Am Donnerstag frühstückten wir dann zum ersten Mal in unserem Hotel, bevor wir in die Stadt aufbrachen. Wir haben nicht besonders viel gemacht, sondern sind einfach in Richtung des Flusses Douro gelaufen und haben dabei die Strassen, Shops und Cafés bewundert.





Nach einem kleinen Zwischenstopp im Café "Jeronymo", wo ich einen sehr leckeren heissen Brownie gegessen habe, sind wir dann bis zum Fluss runter gelaufen und dort war die Gegend wirklich extrem schön und alles wirkte sehr südlich.





Am Mittag assen wir in einem kleinen Lokal in einer der kleinen Strassen, doch ich habe leider nicht sehr gutes Essen bekommen. Da ich nicht besonders hungrig war (wohl dank dem Brownie) bestellte ich nur Brot mit Butter, Oliven und Käse, doch sowohl die Oliven als auch der Käse waren leider nicht wirklich geniessbar und so war ich recht enttäuscht. Auch hier kann ich mich nicht an den Namen des Lokals erinnern, doch empfehlenswert wäre es sowieso nicht gewesen.





Nach dem kurzen Imbiss sind wir dann weiter in die Shoppingstrasse Portos. Die Strasse heisst Santa Caterina und dort findet man alles von Pull & Bear, über Bershka bis hin zu Zara und Foot Locker. In manchen Läden bin ich auch fündig geworden, doch was ich gekauft habe, werdet ihr bald in einem separaten "Porto Haul" sehen.





Nach dem Shopping holten wir auf dem Nachhauseweg noch ein paar Snacks, bevor wir zum Hotel zurückkehrten. Dort setzten wir uns auf die Terrasse, genossen die Sonne und die Wärme und als die anderen nach einer Weile erneut schlafen gingen, nutzte ich die Zeit, um in meinem Buch weiterzulesen.







Abends ging es dann im "Hard Rock Café" essen, worauf ich mich sehr freute, denn ich war noch nie zuvor in einem Hard Rock Café! Da wir nicht reserviert haben, mussten wir eine Viertelstunde warten, die wir uns an der Bar vertrieben und dann konnten wir hoch zu unserem Tisch. Ich war sehr beeindruckt von der Einrichtung des Restaurants und fand es interessant, all die Kleidungsstücke von bekannten Stars zu sehen, die "ausgestellt" waren. Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, ist die extrem nette Bedienung. Alle stellten sich mit Namen vor und behandelten und superlieb, es ist also sicher nicht das letzte Mal gewesen, dass ich dort esse. Besonders weil auch der Burger, den ich bestellte unglaublich lecker war, genauso wie die Drinks (der Erdbeer Mojito ist sehr zu empfehlen)!



Freitag, 06.10.2017






Das erste, was wir am Freitag nach dem Frühstück gemacht haben, war, in die Altstadt zu gehen, wo ich dann unbedingt zur Livraria Lello wollte. Wie ihr vielleicht anhand meiner letzten Posts gemerkt habt, bin ich ein richtiger Bücherwurm und wenn dann eine Buchhandlung als "die schönste der Welt" bezeichnet wird, MUSS ich dahin. Also habe ich mich schön brav hinten in der Schlange angestellt und gewartet, während die anderen einen Kaffee trinken gingen. Nach ungefähr fünf Minuten kam dann ein Mann, der für den Laden arbeitet zu mir und fragte mich nach meinem Ticket - das ich nicht hatte. Also erklärte er mir, dass ich zuerst bei einem Laden an der Ecke ein Ticket für vier Euro kaufen müsse, bevor ich anstehe. Nachdem ich dann das Ticket endlich hatte, stellte ich mich wohl oder übel nochmals hinten an und wartete erneut - dieses Mal eine halbe Stunde - bevor ich endlich den Buchladen betreten konnte. Und ich muss sagen, ich verstehe nicht ganz, weshalb ich Eintritt zahlen muss und solange warten muss, um den Shop zu sehen. Denn ja, klar - es ist ein unglaublich schöner Raum. Und ja - die Treppe in der Mitte des Raumes ist richtig cool. Und ja - der Laden ist schön. Aber wenn ich höre, dass man an manchen Tagen noch viel länger (zB eine Stunde) dafür anstehen muss, finde ich, lohnt es sich mehr, während dieser Zeit etwas anderes zu machen. Denn wenn man nicht portugiesisch spricht, wird es auch eher schwierig, ein Buch zu finden, das einem gefällt, denn es hatte nur eine sehr kleine Auswahl an deutschen und englischen Büchern, was ich vollkommen verstehe, da wir schliesslich in Portugal sind, aber schlussendlich finde ich einfach nicht, dass es sich hundertprozentig lohnt.









Danach sind wir erneut zum Douro gelaufen und haben in der Nähe der Metro Station "Sao Bento" einen kleinen Markt entdeckt, wo ich zum Glück eine Sonnenbrille kaufen konnte, denn meine ist kaputt gegangen. Danach war es auch schon Zeit, um etwas zu essen und wir haben uns für ein Restaurant namens "Oretrato" entschieden. Ich habe einen Caprese Salat und gefüllte Aubergine bestellt und eine RIESIGE Portion Essen bekommen. Es war zwar alles sehr lecker und das Lokal hat mir gut gefallen, aber bestellt lieber nicht zu viel!





Nach dem Essen haben wir uns auf den Weg zur Teleférico de Gaia gemacht. Das ist eine Gondelbahn in der Nachbarsstadt Gaia, die gleich auf der anderen Seite des Flusses liegt und für neun Euro kann man einmal hoch und einmal runter fahren. Die Gondelbahn ist nichts super spezielles, aber trotzdem ganz lustig und man kann oben auf jeden Fall tolle Bilder machen.





Nach der Fahrt mit der Gondel sind wir dann noch zur "Shops Vintage Bar" gelaufen. Das ist, wie der Name verrät, eine Mischung aus Secondhand Shop und Bar und während ich den Shop nicht so überzeugend fand, gefiel mir der Aussenbereich sehr gut. Es war richtig gemütlich dort zu sitzen und etwas zu trinken!





Abends haben wir in einem Restaurant mit dem Namen Panca gegessen. In diesem Restaurant werden vorwiegend Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten serviert. Das Ambiente hat mir sehr gut gefallen, aber leider schmeckte mir mein Essen nicht. Ich habe etwas mit Lachs bestellt, doch das Essen hat einfach nur nach scharfer Limette geschmeckt, was etwas schade war. Die anderen haben ihr Essen aber geliebt, vielleicht habe ich also auch einfach das Falsche bestellt.





Nach dem Essen kauften wir uns als Nachtisch ein Eis in der Cremosi Eisdiele und meine beiden Geschmacksrichtungen - Oreos und Joghurt - waren extrem lecker!





Gestärkt von Essen und Eis ging es dann noch in eine Bar namens Livraria da Baixa und das war wohl die beste Entscheidung, die wir in diesem Urlaub getroffen haben. In dieser Bar hat einfach alles gestimmt: das Ambiente, die Musik, die Bedienung, die Drinks. Alles perfekt. Diese Bar kann ich euch zutiefst empfehlen!



Samstag, 07.10.2017




Samstag war unser Abreisetag, aber wir konnten ihn trotzdem nochmals so richtig ausnutzen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und deponierten die Koffer dann in einem Extraraum im Hotel, nachdem wir ausgecheckt haben. Dann fuhren wir mit dem Bus an den Strand, was ungefähr dreissig Minuten dauerte. Der Strand war nicht unglaublich schön aber ganz okay, aber leider war das Wasser extrem kalt und so "badeten" wir nur unsere Füsse. Danach sind wir über Steine zu einer Strandpromenade geklettert und haben dann in einem kleinen Restaurant ein Sandwich gegessen, bevor wir leider schon wieder mit dem Bus zum Hotel zurückmussten. Dort holten wir unsere Koffer und dann fuhren wir zum Flughafen, wo wir uns nochmals Essen für im Flugzeug kauften.



Der Rückflug war sehr angenehm, ich verbrachte meine Zeit mit essen und lesen. Ausserdem flogen wir genau zur Zeit des Sonnenuntergangs, was meiner Meinung nach etwas vom Schönsten ist, was man tun kann. Leider sass ich nicht am Fenster, sondern ganz innen im Gang und konnte daher keine Fotos machen, aber ich genoss die Aussicht auf jeden Fall sehr.



Allgemeines

Nun möchte ich noch einige Dinge ansprechen, die vielleicht ganz interessant sein können, falls ihr vorhabt, auch mal nach Porto zu fliegen, was ich übrigens sehr empfehlen kann, da wir eine wirklich schöne Zeit in der Stadt hatten!



Verkehrsmittel

Die Verkehrsmittel in Porto sind sehr günstig. Wir sind einige wenige Male mit der Metro gefahren, wo man entweder zonenabhängig zahlen kann oder einfach gleich eine Tageskarte lösen kann (Preis: ungefähr 7.50 €). Für den Bus haben wir allgemein für eine Fahrt weniger als 2 Euro bezahlt und auch mit dem Taxi waren wir zwei Mal unterwegs und beide Male betrug der Preis so um die 10 Euro.





Hotel

Übernachtet und gefrühstückt haben wir im Boavista Guest House, welches ich sehr empfehlen kann. Ich habe für drei Nächte und dreimal frühstücken 85€ bezahlt, was ich als sehr günstig empfinde. Unser Zimmer war immer sauber und ich fand es auch recht schön. Am besten hat mir an dem ganzen die Terrasse gefallen, von der ihr oben bereits ein Bild gesehen habt. Der einzige Mangel, den man vielleicht erwähnen könnte, ist, dass die Fenster sehr lärmdurchlässig sind, wodurch man jedes Auto hörte, welches durchfuhr. Mich hat das nicht gestört, weil ich einen sehr tiefen Schlaf habe, wer aber Mühe hat, bei Geräuschen einzuschlafen, sollte vielleicht überlegen, Ohrstöpsel mitzubringen.



Reisen mit Handgepäck

Ich habe für die vier Tage, die wir in Porto verbracht haben, nur meinen Handgepäckkoffer gebraucht. Anfangs hatte ich Bedenken, dass niemals alles reinpassen würde, besonders für den Fall, dass ich noch etwas kaufen würde, doch diese Sorgen waren völlig unnötig. Nebst meinem Reiseoutfit (Jeans, Shirt, Pulli, leichte Jacke) hatte ich in meinem Koffer eine weitere lange Hose, zwei weitere T-Shirts, einen Pullover, eine kurze Hose, mein Pyjama, ein Buch, sowie all meine Toilettenartikel dabei. Bei der Heimreise kamen dann noch zwei Hosen, ein Oberteil und eine Menge kleiner Schnickschnack dazu (Haul folgt bald!) und trotzdem bekam ich den Koffer mühelos zu. Falls ihr also nur für eine kurze Reise nach Porto fliegt, kann ich euch empfehlen, nur mit Handgepäck zu reisen.



Sprache

Mit Englisch kommt man in Porto sehr gut durch. Natürlich wäre es von Vorteil, wenn man portugiesisch sprechen würde, doch eigentlich hat jeder Englisch verstanden, ausser der eine Taxifahrer und der Buschauffeur.



Kosten für Essen und Trinken

Die Verpflegung ist in Porto unglaublich günstig. Wir haben fast alle Mahlzeiten mit Getränk für unter 10 Euro bekommen. Und auch Drinks sind im Vergleich mit der Schweiz extrem günstig. Während man hier schon mal 15 Franken für einen Mojito bezahlen kann, waren es in Porto meist zwischen 4 und 8 Euros. Was ich empfehlen kann, ist, am ersten Tag eine grosse Flasche Wasser für im Hotel zu kaufen! Und mit gross meine ich fünf Liter. Das haben wir gemacht und es hat sich wirklich bewährt. So hatte man, wenn man sich im Hotel aufhielt, immer Wasser und konnte auch Wasser in Flaschen abfüllen für den Tag. Wir haben für die 5 Liter, wenn ich mich recht erinnere ausserdem nur um die 90 Cent bezahlt.





Wetter

Als wir am Mittwoch ankamen, war es in Porto sehr neblig - wegen dem Nebel hatte sogar unser Flug Verspätung! Der ganze Himmel war einfach nur grau und manchmal fühlte man einen ganz leichten Nieselregen auf der Haut. Die Temperaturen waren trotzdem angenehm aber nicht sommerlich. Danach wurde es aber immer besser. Donnerstags war es sonnig bei warmen Temperaturen und Freitags und Samstags war es dann richtig sommerlich bei heissen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein.





Fazit

Mir hat Porto sehr gut gefallen und ich würde auf jeden Fall nicht nein zu einem weiteren Besuch sagen. Bei einem nächsten Mal würde ich dann auch mehr Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, das kam dieses Mal etwas zu kurz. Abgesehen davon kann ich die Stadt aber für einen Kurztrip voll und ganz empfehlen!


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