Samstag, 30. Dezember 2017

2017 - Jahresrückblick♡



"The bad news is time flies. The good news is you`re the pilot." - Michael Altshuler♡


Gegen Ende des Jahres werde ich stets etwas nachdenklich. Ich lasse die vergangenen zwölf Monate Revue passieren, schaue mir Fotos an, die ich gemacht habe, lese alte Tagebucheinträge und denke einfach im allgemeinen darüber nach, was sich dieses Jahr verändert hat. In den vergangenen beiden Jahren habe ich diesen kleinen, persönlichen Rückblick jeweils chronologisch angeordnet und zu jedem Monat die wichtigsten Punkte aufgeschrieben. Dieses Mal möchte ich es aber etwas anders angehen, indem ich einige Kategorien erläutere, aber seht selbst:

gereist.

Reisen durfte ich dieses Jahr sehr zu meiner Freude wieder wirklich viel - zumindest für meine Verhältnisse. 

Im Februar des Jahres machte ich mit meiner Familie wie jedes Jahr Skiurlaub in Davos.


Im April folgte dann ein eintägiger Ausflug mit meinem Bruder. Wir sind mehr oder weniger planlos durch die Schweiz gefahren, haben einige schöne Orte besucht und viel Spass gehabt. Das Beste an diesem Tag war vermutlich, dass er sich anfühlte wie ein Sommertag, obwohl erst April war.


Im Juli folgten dann die Sommerferien, die ich sehnlichst erwartete. Wie bereits vor zwei Jahren einmal ging es nach Fuerteventura, wo wir zwei wunderschöne Wochen verbrachten. Dieser Urlaub hat mir einmal mehr gezeigt, wie glücklich mich das Meer und der Strand machen und diese vierzehn Tage haben fast nur aus Essen, Schlafen, Baden und Lesen bestanden.


Auch an den Brienzersee ging es dieses Jahr so wie immer für einige Tage. Bevor wir an den See selber fuhren, verbrachte ich eine Nacht in einer kleinen Ortschaft, wo ich mit meiner Familie Bogenschiessen üben durfte, was wirklich interessant war und danach ging es dann runter an den See. Nach einigen Tagen unternahmen mein Bruder und ich dann auch noch eine richtig tolle Wanderung komplett mit Übernachtung im Zelt und Muskelkater danach. Dabei sind auch einige der besten Fotos dieses Jahres entstanden.


Nach dem Sommer folgten einige Wochen Schule, bevor es dann nochmals zweimal wegging. Die erste Reise führte mich nach London, wo ich zuvor noch nie war. Ich fuhr mit der Schule hin und habe die fünf Tage, die wir in der Stadt an der Themse sehr genossen. Ich muss sagen, London ist für mich wirklich so das, was ich mir unter einer modernen Stadt vorstelle und ich möchte auf jeden Fall wieder einmal hinfahren.


Wenig später flog ich dann schliesslich noch für vier Tage nach Porto. Auch Portugal hatte ich davor noch nie besucht und die Stadt hat es mir mit den vielen kleinen Gassen und der tollen Atmosphäre wirklich angetan. Ausserdem konnte ich durch diesen Kurztrip in den Süden auch noch einmal etwas Sommerfeeling geniessen.

erlebt.

Natürlich sind auch die oben gezeigten Reisen alle tolle Erlebnisse gewesen, doch es waren (zum Glück) nicht die einzigen tollen und speziellen Momente, die ich erleben durfte.

Zum einen habe ich dieses Jahr wieder einmal an einem Flohmarkt teilgenommen, was meiner Meinung nach immer wieder ein tolles Erlebnis ist. Ich liebe es, wenn ich gleichzeitig neuen Platz im Schrank schaffen und jemanden glücklich machen kann und genau das ist beim Flohmarkt der Fall. Viel verkauft haben wir zwar nicht aber es ist auf jeden Fall etwas, was im Gedächtnis bleibt und etwas, was ich auch im nächsten Jahr wiederholen möchte. 

Zwei mal ging es für mich auch ins Open-Air Kino. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich vor diesem Jahr noch kein einziges Mal in einem OAK gewesen bin - oder mich zumindest nicht daran erinnern kann. Umso toller war es deshalb für mich "Fantastische Tierwesen" und "Moonlight" in dieser doch sehr speziellen Atmosphäre anschauen zu können. 


Einer der mit Abstand tollsten Tage des Jahres war für mich der vierzehnte Mai. An diesem Tag besuchte ich nämlich das Shawn Mendes Konzert in Zürich. Für alle, die es nicht wissen: Ich bin ein riesiger Fan von Shawn`s Musik und habe bereits seit einer gefühlten Ewigkeit darauf gewartet, dass er endlich mal ein Konzert in der Schweiz spielt. Und als es dann endlich so weit war, hat es all meine Erwartungen übertroffen.


Und dann gibt es da noch eine ganz besondere Erinnerung, an die ich sehr gerne zurückdenke. Und zwar bin ich, als ich auf Fuerteventura in den Ferien war, mit ein paar Leuten, die ich dort kennenlernte, in der Nacht baden gegangen. Und das mag jetzt nicht unbedingt extrem spektakulär klingen, doch für mich gibt es einfach nichts Schöneres, als bei Dunkelheit mit dem Klang der Wellen im Ohr, abseits von künstlichem Licht und Lärm unter dem Sternenhimmel im Meer baden zu gehen. Das fühlte sich unreal an und gleichzeitig fühlte ich mich lebendiger als je zuvor...

erreicht.

Sowohl schulisch als auch persönlich habe ich einige Dinge erreicht, auf die ich stolz bin und über die ich mich sehr fest freue.


Ein eher kleineres Achievement ist der Neustart meines Tagebuchschreibens im April. Nach sehr langer Pause habe ich wieder damit angefangen, ein Tagebuch zu führen und habe mittlerweile das Erste auch schon gefüllt. Klar gibt es auch mal Wochen, in denen ich kaum einen Eintrag schreibe, doch ich habe wirklich gemerkt, wie sehr mir das Aufschreiben von Gedanken und Gefühlen hilft und kann es nur jedem empfehlen.


Im Juni habe ich dann meine erste grosse Arbeit abgegeben. Die Note, die ich für diese Arbeit bekommen habe, wird in meinem Abschlusszeugnis gedruckt und ich bin ziemlich stolz darauf, die Arbeit erfolgreich abgeschlossen zu haben. 

Was ich auch endlich fertiggekriegt habe, ist das Schreiben einer Geschichte. Meine allererste komplette Geschichte habe ich 2016 im August angefangen und diesen März endlich fertiggeschrieben und durch meine Teilnahme am NaNoWriMo konnte ich sogar noch eine zweite Story in diesem Jahr schreiben.

Und zu guter Letzt habe ich zwei Hobbys für mich (wieder-)entdeckt. Zum einen ist es Pilates, was ich vor diesem Herbst so gut wie nie gemacht habe. Mittlerweile gehe ich aber einmal in der Woche in eine Lektion und ich bin wirklich unheimlich froh, diese Sportart entdeckt zu haben. Und wiederentdeckt habe ich Yoga. Vor ziemlich langer Zeit habe ich mal einige Monate lang regelmässig Yoga gemacht, doch irgendwie habe ich dann plötzlich aufgehört und das Ganze mehr oder weniger vergessen. Doch seit ein paar Wochen mache ich wieder mindestens einmal in der Woche Yoga und genau wie beim Pilates hilft mir auch diese Sportart nicht nur körperlich sondern auch mental extrem. 

geliebt.

Nebst den Reisen für die ich extrem dankbar bin, habe ich einige Dinge gefunden, die ich dieses Jahr entweder neu zu lieben lernte oder einfach weiterhin lieben konnte:

- Familie
-Freunde
- Kaffee
- Frühe Morgenstunden
- Nachtspaziergänge
- Musik, ganz viel Musik am besten immer und überall
- Yoga
- Pilates
- Lachen
- Schreiben
- Gedichte

gelernt.

Im Grossen und Ganzen hatte ich ein mehr oder weniger gutes Jahr. Ich durfte viele tolle Dinge erleben und war oft auch wirklich glücklich aber wie wohl bei jedem Menschen gab es auch einige Downs. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass mir dieses Jahr auch gezeigt hat, dass man selbst wenn man sich an einem Tag miserabel fühlt am nächsten Tag vielleicht bereits wieder glücklich sein kann. Und ich habe gelernt, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören und das zu tun, was man für richtig hält.


Das war es also mit meinem 2017. Ich hoffe sehr, ihr hattet ein gutes Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch ins 2018!

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