Sonntag, 7. Januar 2018

Extraordinary Means by Robyn Schneider - Review♡


“And the thing about trying to cheat death is that, in the end, you still lose.” - Robyn Schneider♡


Irgendwann anfangs 2017 habe ich mir das Buch "Extraordinary Means" von Robyn Schneider gekauft. Nicht weil ich schon mal davon gehört hatte oder es mich mit der kurzen Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches besonders überzeugen konnte, sondern weil es okay klang und nur zwei Franken kostete. Eigentlich ein sehr schlechter Grund. Doch nun bin ich mehr als nur froh, dass ich genau das getan habe, denn dieses Buch gehört eindeutig zu den Besten, die ich letztes Jahr gelesen habe.

Zum Buch

Titel: Extraordinary Means

Autorin: Robyn Schneider

Verlag: Simon + Schuster

Umfang: 336 Seiten (Taschenbuch)

Inhalt

Als Lane nach Latham House, einem Art Heim für kranke Teenager, geschickt wird, denkt er, sein Leben könnte gerade so gut vorbei sein. Aber als er Sadie und ihre Freunde trifft - eine Gruppe exzentrischer Draufgänger - realisiert er, dass seine Krankheit vielleicht nur der Anfang ist. Dass eine Krankheit dich nicht definieren muss. Und dass Liebe eine eigene Medizin sein kann.  

Meine Meinung

Ich. Liebe. Dieses. Buch. Schneider erzählt die Geschichte aus den Perspektiven von Lane und Sadie, die sich zum zweiten Mal in ihrem noch jungen Leben treffen, als Lane ins Latham House ziehen muss, in dem Sadie bereits wohnt. Latham House ist eine Mischung aus Krankenstation, Quarantäneeinrichtung und Internat für Jugendliche, die an Tuberkulose leiden und sowohl für Lane als auch für Sadie der schlimmste Ort der Welt. 

In seinem "normalen" Leben, also dem Leben vor der Krankheit, lernte Lane mehr oder weniger Non-Stop. Er hatte stets das Ziel vor Augen, eines Tages an einer Top-Universität studieren zu können und dafür opferte er all seine Zeit. Als er dann im Latham House ankommt, macht er auch noch eine Weile so weiter - überzeugt davon, den verhassten Ort schon bald wieder verlassen und in der Schule sofort wieder einsteigen zu können. Doch als sein Körper das nicht mehr mitmacht, muss er sich zum ersten Mal seit einer langen Zeit mit Einsamkeit und schliesslich neuen Freunden auseinandersetzen.

Auf der anderen Seite ist Sadie, die schon sehr lange im Latham House wohnt. Ihr Zustand will sich weder verschlechtern noch verbessern und so versucht sie, das Beste aus ihrer Zeit in Latham zu machen. Zusammen mit ihren Freunden Nick, Charlie und Marina stiftet sie Unruhe und lebt in ihrer eigenen kleinen Welt - in die schliesslich auch Lane reinstolpert, den sie bereits kennt, weil sie vor vielen Jahren das selbe Sommercamp besucht haben. 

Ich mochte beide Charakteren sehr gerne, weil sie zum einen verschiedene Ansichten zum Leben in Latham aber auch zum Leben (und Sterben) im Allgemeinen hatten. Was von Anfang an klar war, war, dass die beiden schliesslich zusammenfinden würden. Jedoch sorgte eine eher weniger erwartete Wendung gegen Ende des Buches dafür, dass "Extraordinary Means" doch nicht einfach nur eine typische Liebesgeschichte für Jugendliche war. 

Was ich auch sehr genoss, waren die Nebendarsteller. Nick, Charlie und Marina sind sehr unterschiedliche Personen und bilden zusammen mit Lane und Sadie eine seltsame aber auch unheimlich tolle Freundesgruppe mit unterschiedlichen Meinungen, Schicksalen und Verhaltensmustern. 

Die Story hatte Bestandteile, die sehr vorhersehbar waren aber dann gab es auch wieder Situationen, die ich nie erwartet hätte und die mich wirklich überraschten. Ich mochte vor allem die Dialoge, die die Autorin unheimlich echt wirken liess und auch die vielen Weisheiten, die im Laufe des Buches ausgetauscht wurden, konnten mich überzeugen und bleiben mir zum Teil noch sehr lange im Gedächtnis hängen. 

Wichtig ist vielleicht noch zu wissen, dass diese Art von Tuberkulose, an der die Jugendlichen leiden und die unheilbar ist, in Wirklichkeit nicht existiert. Die Autorin hat das in einem längeren Nachwort erklärt und beschrieben.

Für mich ist "Extraordinary Means" ein Fünfsternebuch - nicht nur aber auch weil es mich während den letzten sechzig Seiten Non-Stop heulen liess. Eine wahre Empfehlung also für alle, die gerne traurige Geschichten mögen!

Hier * ist das Buch erhältlich, für den Fall, dass ihr euch dafür interessiert und nun wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Tag.


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