Sonntag, 24. Juni 2018

Bern - Food, Shopping, Activities♡


Hallo ihr Lieben♡

Vorletztes Wochenende ging es für mich spontan nach Bern, weil meine Mutter dort einen Kurs absolvierte und im Hotel noch ein Platz für mich frei war. Ich habe dann kurzfristig entschieden, mitzugehen, obwohl das für mich zwei Tage alleine in einer "fremden" Stadt bedeutete und heute möchte ich mit euch teilen, was ich dort gemacht habe. Viel Spass!




Samstag, 9. Juni 2018

Mein erster Stopp am Samstag war der Rosengarten. Ich habe ihn durch Zufall entdeckt, entschied spontan bei der Haltestelle auszusteigen und konnte einen wunderschönen Ausblick über die Stadt sowie den Anblick vieler hunderter Rosen geniessen. Als ich dort war, hatte es kaum Menschen im Park, jedoch war es auch noch ziemlich früh. Ich weiss nicht, ob der Garten später am Tag stärker besucht ist oder nicht - Morgens ist er aber auf jeden Fall empfehlenswert für einen kurzen ruhigen Spaziergang.



Danach machte ich mich zielstrebig auf den Weg zu einem Ort, den ich bereits im Vorfeld recherchiert habe und dem ich unbedingt einen Besuch abstatten wollte. Glücklicherweise ist Bern ziemlich gut vernetzt und mit Tram und Bus lassen sich die meisten wichtigen Orte ohne Probleme erreichen und so fand ich die Berner "Bücker-Brocky" ziemlich schnell und ohne grössere Probleme. Die Bücher-Brocky kannte ich bereits von Basel - sie ist mein liebster Ort, um Bücher zu kaufen. Denn erstens ist die Auswahl stets gross, man findet manchmal wahre Schätze und die Preise sind mit 2.- für ein Taschenbuch und 4.- für ein Hardcover wirklich sehr sehr tief. Auch die Filiale in Bern enttäuschte mich nicht und ich fand zwei Bücher: "Not that Kind of Girl" von Lena Dunham und "The Woman in Cabin 10" von Ruth Ware.


Am Freitagabend habe ich zur Vorbereitung nebst der Bücher-Brocky auch gleich Cafes in ihrer Nähe gesucht und bin dabei auf das "Tingel Kringel" gestossen. Im Tingel Kringel gibt es - wie der Name schon verrät - Bagels in allen möglichen Variationen. Egal ob süss oder salzig, mit Vollkorn oder Weissmehl. Ich habe mich für einen Vital-Bagel mit Butter und Nutella (sehr gesund, ich weiss) und einen Cappucino entschieden - und glaubt mir: Es war der beste Bagel, den ich je gegessen habe. Vor dem Servieren werden die Bagels nämlich in den Ofen geschoben, damit sie schön warm sind und frisch schmecken, was natürlich die Nutella zerlaufen lässt und ich kann nur sagen: Wenn ihr in Bern seid, müsst ihr Tingel Kringel un.be.dingt. einen Besuch abstatten!


Nach diesem leckeren Zwischenstopp, der schlussendlich doch relativ lange dauerte, weil ich noch fast eine Stunde las, ging es weiter zur "Bärner Brocki". Diese Brocki ist sehr gross und wirklich gut sortiert. Erneut interessierte mich besonders die Bücherabteilung und auch hier wurde ich wieder fündig: "Wo dein Herz zu Hause ist" und "Was aus Liebe geschieht" von Anna McPartlin sowie "How to Be Good" von Nick Hornby durften bei mir einziehen.

In der Umgebung der "Bärner Brocki" fand ich ausserdem einen kleinen Vintage Laden, bei dem ich mir nicht ganz sicher bin, wie er heisst. Der Name ist wohl entweder "Winkel" oder "Mobile Vintage". Sucht man es auf Google Maps, findet man auf jeden Fall den richtigen Ort. Dort habe ich zwar schlussendlich nichts gekauft, wer aber coole Vintage Teile mag, sollte unbedingt vorbeischauen, denn von farbenfrohen Röcken über stylishe Hemden bis hin zu Levis Jeans findet man dort alles, was das Herz begehrt.

Meine nächste Anlaufstelle war die HIOB Brockenstube, wo ich nochmals ein Buch gefunden habe: "Into the Water" von Paula Hawkins. Auch hier ist die Bücherauswahl gross. Einfach in den obersten Stock steigen und stöbern!


Da meine Tasche nach dem Kauf all dieser Bücher langsam ziemlich schwer und unangenehm zu tragen wurde und ich zudem auch noch einen Rucksack herumschleppen musste, entschied ich mich dann um ungefähr zwei Uhr im Hotel einchecken zu gehen, um meine Last ein wenig zu verkleinern. Wir haben im "Ibis Budget" gewohnt, was für eine Nacht völlig ausreicht (wenn man nicht zu hohe Ansprüche hat), für einen längeren Aufenthalt würde ich es aber eher weniger empfehlen, da man wirklich sehr wenig Platz hat und es nicht einmal ein vollständiges abgetrenntes Badezimmer gibt...


Nach dem Abladen meines Rucksacks und meiner Einkäufe verschlug es mich für den Nachmittag nochmals in die Stadt, wo ich mich ein wenig rumtreiben liess, ab und zu einen Laden besuchte (im Body Shop kaufte ich mir noch eine Body Butter, die im Sale war) und im Allgemeinen einfach das schöne Wetter genoss.


Für ein spätes "Mittagessen" ging ich dann noch zu "Wonder Waffel". Auch diesen Ort kann ich nur empfehlen, geht aber unbedingt mit leerem Magen hin, denn die Waffeln sind SEHR füllend. Ich habe mich für eine Waffel mit Nutella, Erdbeeren, Ananas und Oreos entschieden, man hätte aber auch noch viele weitere Toppings beziehungsweise Füllungen auswählen können. Die Waffel war wirklich extrem lecker und danach war ich auf jeden Fall nicht mehr hungrig.



Abends fuhren meine Mutter und ich nach einer kurzen Dusche dann nochmals in die Innenstadt, um bei der "Spaghetti Factory" zu essen. Ich habe mich nach dem vielen Ungesunden des Tages für einen wunderbaren Salat entschieden und auch meine Mutter war mit ihrer Pasta komplett zufrieden.


Nach einem ausgedehnten Verdauungsspaziergang ging es für uns dann noch für ein Dessert (weil ich ja noch nicht genug Süsses gegessen habe) in die "Cuba Bar". Dort kann man an schönen Tagen draussen sitzen und das geschäftige Treiben der anderen Menschen beobachten. Ich habe mich für einen Coup mit Kokos- und Ananaseis entschieden, "weil das nach einer eher leichten Kreation klingt". Falsch gedacht. Die Eisbecher waren riesig und ich habe meinen schlussendlich nicht fertiggekriegt, weil es einfach zu viel war. Dort also vielleicht lieber eine Nachspeise teilen...

Sonntag, 10. Juni 2018

Nach einem kleinen Frühstück im Hotel machte ich mich am Sonntag direkt wieder auf den Weg in die Stadt. Dort spazierte ich entlang der Aare, durch die noch ruhigen Gassen und Strassen und genoss einfach die morgendliche Wärme. Dann setzte ich mich in die "Colonial Bar", welche auch als Cafe fungiert und trank einen kalten Cappucino. Kann ich nur empfehlen!


Danach schaute ich ein wenig beim Berner Frauenlauf zu, der zufällig gerade an diesem Wochenende stattfand und feuerte die Läuferinnen an. Eigentlich hätte ich gerne mitgemacht, da der Ausflug aber so spontan zustande kam, konnte ich mich gar nicht mehr anmelden...


Dann spazierte ich zum Marzili Bad. Das Marzili ist ein Freibad, das heisst, man muss keinen Eintritt bezahlen. Da ich im Voraus geplant habe, das Marzili zu besuchen, hatte ich einen Bikini dabei. Ich zog mich also um, cremte mich ein und dann legte ich mich mit einem Buch auf die Wiese, die bereits sehr gut besucht war. Ich blieb relativ lange im Marzili, weil es mir einfach so gut gefallen hat. Man könnte dort rein theoretisch in der Aare schwimmen gehen, ich hüpfte aber nur einmal kurz in eines der Becken, um mich ein wenig abzukühlen. Irgendwann verspürte ich dann einen kleinen Hunger und kaufte beim "Curry Hut" einen Teller Currynudeln mit Gemüse. Das kleine Hüttchen befindet sich auf dem Areal des Marzili Bads. Darum kann man den Teller auch mitnehmen und an seinem Platz essen. Da mir die Nudeln so gut schmeckten, holte ich mir beim Verlassen des Bades dann noch einen Mango Lassi, den ich auf meinem Rückweg in die Altstadt trank.


Da am Sonntag natürlich alle Läden (ausser im Bahnhof) geschlossen haben, sind die Möglichkeiten, wie man den Tag verbringen kann ein bisschen eingeschränkter als am Samstag. Da das Wetter aber so wunderschön war, stellte das kein Problem dar. Ich setzte mich manchmal einfach in einen Park und las ein paar Seiten in meinem Buch, bevor ich weiterspazierte, denn dazu bietet sich die Stadt mit ihren tollen Gassen und Strassen wirklich an.


Zu guter Letzt - sozusagen zum Abschluss des kurzen Trips - gönnte ich mir dann noch ein Eis bei "Baci di Berna". Eine Kugel Mango und eine Kugel Passionsfrucht: Beides absolut empfehlenswert.


Danach hiess es auch schon wieder ab nach Hause und zurück an den Schreibtisch, um mich noch ein wenig auf die mündlichen Prüfungen vorzubereiten, die ich mittlerweile zum Glück hinter mir habe. Das Wochenende war wirklich wunderschön und ich hoffe ich konnte mit diesem kleinen Travel Diary vielleicht die ein oder andere Idee für euren nächsten Bern-Besuch abgeben!


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