Montag, 27. August 2018

Rotterdam & Amsterdam Travel Diary♡


Hallo ihr Lieben♡

Heute geht es weiter mit den Travel Diaries und damit mit den Berichten von meiner dreiwöchigen Interrailreise, die ich Ende Juli / Anfangs August gemacht habe. Wie der Titel verrät, soll es heute um die beiden niederländischen Städte Rotterdam und Amsterdam gehen. Was wir unternommen habe und welche Empfehlungen ich habe, könnt ihr hier lesen!

Und falls ihr den Paris Post noch nicht gesehen habt, könnt ihr den hier nachlesen.


Freitag, 20.07.2018

Wir kamen bereits am Abend des 19. Julis in Rotterdam an aber da es schon relativ spät war, haben wir nichts mehr unternommen und sind einfach direkt in die Wohnung schlafen gegangen. Unser Airbnb verlinke ich euch hier . Auch mit dieser Unterkunft waren wir wieder sehr zufrieden. Der Host Trajko war sehr freundlich und hat uns sogar am Bahnhof abgeholt, obwohl man vom Bahnhof zur Wohnung zu Fuss vielleicht zwischen fünf und zehn Minuten gehabt hätte. In der Wohnung selber hatten wir einfach ein Privatzimmer, welches extrem geräumig war und den Rest, sprich Bad und Küche teilten wir mit den anderen Bewohnern und anderen Gästen. Wir fühlten uns wirklich wohl bei Trajko, falls ihr also eine Reise nach Rotterdam plant, könnt ihr ja mal bei ihm vorbeischauen.

Nun aber zur Stadt selber: Wir haben in Rotterdam nie den öffentlichen Verkehr benutzt, da man auch zu Fuss alles gut erreichen kann. Da wir nur einen Tag in der Stadt verbrachten, haben wir an diesem einen Tag natürlich versucht, so viel wie möglich zu erleben. Deshalb sind wir nach einer Kaffeepause losgegangen zur Erasmusbrücke, die als Sehenswürdigkeit gehandelt wird. Tatsächlich sieht die Brücke recht toll aus, lange aufgehalten haben wir uns aber nicht dort.


Stattdessen haben wir die Erasmusbrücke einfach überquert und sind dann auf der anderen Seite auf ein Fotomuseum gestossen, welches wir schliesslich spontan besuchten. Im Museum läuft noch bis am zweiten September die Ausstellung "Big Heads" mit Fotografien von Martin Schoeller und wir fanden diese Ausstellung wirklich beeindruckend. Von extrem simplen Porträts bis hin zu inszenierten Situationen konnte man dort wirklich alles bestaunen - solltet ihr bis zum zweiten September mal noch in der Stadt sein, solltet ihr das Museum also unbedingt besuchen.

Nach dem Museum ging es weiter zum Hotel New York, welches gleich um die Ecke lag. Ich bin mir ehrlichgesagt nicht sicher, weshalb dieses Hotel so bekannt ist, aber es wird auf jeden Fall auch als Sehenswürdigkeit gehandelt und sieht von aussen auch wirklich ziemlich cool aus.


Nachdem wir uns neben dem Hotel ein wenig am Wasser ausgeruht hatten, zog es uns dann zur Fenix Food Factory, die ganz in der Nähe war. Diese Food Factory ist eigentlich eine Markthalle, die ein grosses Angebot an verschiedenem Essen, Cider und sogar einen kleinen Buchladen beherbergt. Ich habe mir dort dann auch gleich ein neues Gedichtbuch gekauft und danach assen wir dort zu Mittag. Ich hatte einen riesigen Fruchtsalat und die beiden anderen Quiche und Salat und wir waren alle sehr zufrieden mit unserem jeweiligen Essen.


Mit vollen Bäuchen nahmen wir dann einen etwas längeren Marsch auf uns und machten uns auf den Weg zu den berühmten Kubushäusern. Diese Häuser habt ihr vielleicht schon einmal auf Fotos gesehen, wenn nicht: Es ist eine Ansammlung von kleinen würfelförmigen gelben Häusern, die völlig schräg in der Gegend stehen und richtig toll aussehen. Eines davon ist sogar eine Art Museum, in dem man sich so ein Haus mal von innen ansehen kann, was wir auch getan haben und es ist wirklich beeindruckend, wie die Architekten das Ganze ausgetüftelt haben.


Gleich neben den Kubushäusern liegt auch noch die neue Markthalle, die für die tolle Decke berühmt ist. Die Decke der Halle ist nämlich bunt bemalt und allgemein fand ich das Gebäude recht beeindruckend. Ich habe mir dort noch ein Frozen Yogurt geholt und dann ging es noch zu unserem letzten Stopp des Tages, einem Park beim Euromast. Der Euromast ist der hohe Turm, den man von fast überall in der Stadt sehen kann und gleich daneben liegt ein schöner Park mit Wasser, wo wir den Tag ausklingen liessen.


Samstag, 21.07.2018

Von unserer Wohnung in Rotterdam aus haben wir dann am Samstag einen Tagesausflug nach Amsterdam unternommen. Die beiden Städte liegen sehr nah beieinander und sind daher mit einer kurzen Zugfahrt locker erreichbar.


Amsterdam hat uns mit seinen Menschenmengen etwas erschlagen, nachdem wir am Tag zuvor in Rotterdam eher wenige Touristen antrafen, ansonsten war die Stadt aber super. Wir sind als erstes ins Tulpenmuseum gegangen, wo man vieles über die Geschichte der Blume und die Blume selbst lernen kann und danach haben wir eine einstündige Bootstour gemacht. Diese Tour hat sich leider irgendwann etwas in die Länge gezogen, doch ich muss sagen, so eine Fahrt durch die vielen Kanäle lohnt sich zu hundert Prozent! Die Häuser am Wasser sehen alle so schön aus und allgemein hat die Stadt einfach irgendwie Charme.


Nach der Bootstour haben wir in einem kleinen Restaurant gleich neben dem Anne Frank Haus Paninis gegessen. Das Anne Frank Haus konnten wir leider nicht besuchen, weil es sehr viele Menschen da hatte - aber auch gut, dann hat man einen Grund wieder mal herzukommen.

Nach dieser kleinen Stärkung haben wir uns dann aufgemacht zu einem Flohmarkt, den wir vom Boot aus entdeckt hatten und stöberten dort in den Mengen an Schmuck und Kleidung und Krims-Krams. Ich habe ein tolles Hemd gefunden und auch Vintage Läden gab es in der Umgebung einige. Wenn man also etwas mehr Zeit und Geld dabei hat, sollte man dort unbedingt ein paar Stunden einplanen!


Nach diesem kleinen Shoppingtrip haben wir es uns auf dem Dach des Nemo Museums bequem gemacht und uns einfach ein wenig ausgeruht, bevor es dann am späten Nachmittag oder frühen Abend ins Rotlichtviertel ging. Ich fand es wirklich krass, wie viele Leute dort einfach so rumliefen, als wäre es völlig normal, dass überall Sexkinos und "Etablissements" sind... Jedoch war es auch interessant es mal zu sehen und gegen Ende der Strasse haben wir dann das Hasch Museum entdeckt, welches wir dann auch besuchten. Das Museum war recht interessant, zeigte spannende Dinge und wenn ihr ein bisschen Zeit übrig habt, kann ich es euch auf jeden Fall empfehlen.

Sonntag, 22.07.2018

Am Sonntagmorgen hiess es dann Abschied nehmen von Rotterdam. Wir verbrachten nochmals einige Stunden in Amsterdam, bevor es weiterging nach Hamburg. Dabei entdeckten wir nochmals eine tolle Fotoausstellung und zwar die World Press Photo Ausstellung, die in einer Kirche ausgestellt wurde. Ich glaube zwar, dass die Ausstellung mittlerweile leider bereits vorbei ist aber wir fanden sie extrem beeindruckend und ich musste mehrmals wirklich die Tränen unterdrücken, weil die Fotos und die Geschichten dahinter einfach so berührend und traurig waren.


Im nächsten Post wird es dann um Hamburg und vielleicht auch gleich noch Kopenhagen gehen. Mal schauen, wie viel ich zu den beiden Städten schreiben kann. Ich hoffe, euch gefallen diese Travel Diaries und wünsche euch noch einen schönen Tag!


1 Kommentar:

  1. Danke Sina für diese tollen Tipps, ich werde sicher bei allem vorbeischauen ;) lg Céline

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