Sonntag, 16. September 2018

Berlin Travel Diary♡


"Berlin combines the culture of New York, the traffic system of Tokyo, the nature of Seattle, and the historical treasures of, well, Berlin." - Hiroshi Montomura♡



Nun kommt auch "schon" das letzte Travel Diary über meine dreiwöchige Interrailreise und zwar über unser letztes Reiseziel Berlin. Hier und hier findet ihr meine beiden anderen Travel Diaries über Berlin - denn diesen Sommer war ich nun schon zum dritten Mal in der deutschen Hauptstadt. Die anderen Travel Diaries zu den vorigen Interrailziele findet ihr hier: ParisRotterdam & AmsterdamHamburg & Kopenhagen und Malmö & Rostock .

Donnerstag, 02.08.2018

An unserem ersten Tag in Berlin sind wir morgens gleich zum Fernsehturm (aber nicht rauf) und danach weiter zum Berliner Dom, der wohl mein Lieblingsgebäude in ganz Berlin ist. Gleich neben dem Dom liegt das DDR Museum, welches ein interaktives Museum zur DDR Geschichte ist und das ich sehr empfehlenswert finde. Man erfährt wirklich viele spannende Fakten und kann auch Dinge über Themen lesen, die interessant sind, an die man aber gar nie richtig denkt.

Danach sind wir zur Siegessäule gegangen und dort auch raufgestiegen. Ich machte aber im ersten Stock schlapp, da ich gesundheitlich immer noch recht angeschlagen war und einfach nicht die Energie hatte, da raufzusteigen.

Dann sind wir zum Checkpoint Charlie weiter, wo man Fotos mit verkleideten "Soldaten" machen könnte, was wir aber nicht gemacht haben und haben dort in einem Restaurant mal was gegessen. Danach war es auch bereits früher Abend und da eine meiner beiden Freundinnen spontan einen Tattoo-Termin bekommen hatte, machten wir auf zum Studio und als das Tattoo dann fertig war, war auch bereits Abend. Wir gingen dann einfach noch zum Alexanderplatz, weil dort irgendeine Art Festival lief mit Musik und Komikern und Essen und sind dort noch ein wenig rumgeschlendert, bevor es zurück in unsere Wohnung ging, die ich euch hier verlinke. Die Wohnung war in Ordnung, das Zimmer genug gross, jedoch hätte alles ein bisschen sauberer sein können.

Freitag, 03.08.2018

Gefrühstückt haben wir am Freitag bei der Mahlo Brunch Bar, die ich euch wirklich ans Herz lege, falls ihr in Neukölln seid. In der Brunch Bar gibt es eine tolle Auswahl an verschiedenen Frühstücks, man kann aber auch Kuchen und leckeren Kaffee haben und allgemein hat mir nicht nur das Essen super geschmeckt sondern auch das ganze Ambiente hat es mir angetan.


Gestärkt ging es dann zum Gendarmenmarkt, wo gleich mehrere sehr schöne Gebäude auf einmal zu sehen sind (die ich alle nicht mehr beim Namen weiss…). In eines der Gebäude sind wir auch rein aber wie gesagt, weiss ich nicht mehr, wie das ganze hiess. Auf jeden Fall gab es in dem Gebäude aber eine Ausstellung zur deutschen Politik und Geschichte, was recht interessant war.


Nach ein wenig Kultur ging es dann zur Mall of Berlin, wo wir uns zwar nichts gekauft haben aber einfach ein wenig rumgeschlendert sind.

Abends haben wir uns im Kino dann den Film Destination Wedding angeschaut, den ich aber leider nicht empfehlen kann. Er hat sich extrem in die Länge gezogen und konnte mich schlicht nicht überzeugen.

Samstag, 04.08.2018

Gefrühstückt haben wir am Samstag nochmals bei der Mahlo Brunch Bar und dann haben wir uns aufgemacht zum Denkmal für die ermordeten Juden. Dieses Denkmal sollte jeder gesehen haben, der in Berlin ist und danach ging es gleich weiter zur East Side Gallery, die ich nun schon zum dritten Mal gesehen habe, die mir aber jedes Mal wieder gefällt. Ich finde es einerseits sehr beeindruckend, die Mauer zu sehen, andererseits ist es auch schön, dass auf so etwas Schrecklichem nun Kunst ihren Platz gefunden hat.

Auch das Brandenburger Tor und das Hotel Adlon haben wir uns an dem Tag noch von Nahem angeschaut und dann ging es noch zu einem ganz speziellen Museum. Nämlich zum Currywurst Museum! Ich finde es total witzig, dass für die Kultwurst sogar ein ganzes Museum errichtet wurde und es war tatsächlich noch recht interessant, was dort so ausgestellt wurde. Und am Ende des Museums hat man sogar ein wenig Currywurst zum probieren bekommen - ein Besuch lohnt sich also.

Das Viertel Kreuzberg haben wir uns auch noch angeschaut und es hat uns allen recht gut gefallen mit seinen vielen kleinen Cafes und den bunten wenn auch ein wenig dreckigen Strassen.

Am späten Nachmittag haben wir uns auch noch die Hackeschen Höfe angeschaut, was für mich eine der schönsten Gegenden Berlins ist. Dort haben wir auch noch ein spannendes kleines Museum, die Blindenwerkstatt entdeckt. In der ehemaligen Blindenwerkstatt wird die eindrückliche Geschichte davon erzählt, wie der Besitzer der Werkstatt versucht hat, möglichst vielen Juden das Leben zu retten und man kann sogar noch einen kleinen Raum anschauen, in dem der Besitzer eine Familie versteckte.

Abends sind wir dann noch durch ein Viertel spaziert, das uns allen sehr gut gefallen hat, von dem ich aber leider den Namen nicht mehr weiss.

Sonntag, 05.08.2018

Und dann war er auch schon da, der letzte Tag unserer fast dreiwöchigen Reise. Er kam schneller als erwartet und am liebsten wäre ich noch länger unterwegs gewesen. Da wir bereits Nachmittags losfahren mussten, damit wir um Mitternacht in der Schweiz ankamen, hatten wir leider nicht mehr einen ganzen Tag zur Verfügung. Die Zeit, die uns noch blieb, haben wir aber gut genutzt.

Und zwar haben wir das Jüdische Museum besucht, welches sehr beeindruckend war und mir unheimlich gut gefallen hat mit seiner Architektur und den spannenden Ausstellungsstücken. Leider wird gerade ein recht grosser Teil des Museums renoviert (glaube ich zumindest) und ist daher gesperrt aber auch schon nur der Teil, den wir gesehen haben, war unglaublich eindrücklich und es hat sich definitiv gelohnt, das Museum zu besuchen.

Danach haben wir uns dann noch auf den Weg gemacht zum Flohmarkt am Mauerpark. Da wir alle drei grosse Flohmarkt Fans sind, war das für uns mehr oder weniger das Paradies. Ich habe zwar nichts gekauft aber ich genoss die Atmosphäre sehr. Es hatte unheimlich viele Leute und Stände mit allem Möglichen von Kleidung über Schmuck zu Büchern und auch an Essensständen mangelte es nicht. Falls ihr vorhabt hier vorbeizuschauen, solltet ihr also am Besten gleich ein paar Stunden Zeit einplanen, damit ihr auch wirklich Zeit habt, euch alles genau anzuschauen.

Und das war`s nun auch schon mit meinen Travel Diaries. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich noch einen Post über das Reisen mit Interrail im Allgemeinen schreiben werde - dazu muss ich zuerst einmal schauen, wie viel ich zum Thema zusammenkriege. Bis zum nächsten Mal!

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