Montag, 3. September 2018

Hamburg & Kopenhagen Travel Diary♡


Hallo ihr Lieben♡

In den letzten beiden Posts habe ich bereits über unsere Zeit in Paris und Rotterdam sowie Amsterdam berichtet und heute soll es nun um zwei weitere Ziele unserer Interrailreise gehen: Hamburg und Kopenhagen. Viel Spass!



Montag, 23.07.2018

Unser Tag begann ganz gemütlich und lecker mit einem Brunch bei Frank & Frei. Vor zwei Jahren habe ich schon einmal ein Hamburg Travel Diary und ein Hamburg Food Diary gepostet, in welchem ich euch Frank & Frei bereits einmal vorgestellt habe. Wenn ich in Hamburg bin, gehe ich dort immer wieder gerne frühstücken, weil es günstig und gut ist und man nach dem riesigen Frühstück auch wirklich satt ist.


Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir dann ein wenig durchs Schanzenviertel geschlendert. Mir gefällt dieses Viertel sehr, da es viele kleine Läden gibt, die allen möglichen Krimskrams verkaufen und es auch an jeder Ecke süsse Cafes gibt. Wer leicht alternativ angehauchte Viertel mag, sollte hier also mal vorbeischauen.

Als wir das Schanzenviertel wieder verliessen, war es auch bereits schon Nachmittag und da es extrem heiss war, hatten wir keine Lust gross herumzuwandern und sind deshalb zum Hafen gefahren und von dort mit dem Schiff zum Elbstrand. Der Elbstrand ist perfekt für richtig warme Tage und Momente, in denen man vielleicht mal nicht mehr so Lust auf die Stadt hat. Dort kann man sich erholen und kriegt dank dem Sandstrand auch richtiges Urlaubfeeling. Als wir da waren, erlaubten es die Temperaturen sogar, baden zu gehen, was wir natürlich sofort ausnutzten.


Den Nachmittag liessen wir dann noch mit Drinks in einer Art Strandbar ausklingen. Beim Dock 13 kann man sowohl alkoholische Getränke als auch einfach eine Fritz Limo oder ähnliches geniessen und zumindest am ersten Tag lief sogar noch richtig gute Hintergrundmusik, was das Strandfeeling nochmals verstärkte. Absolute Empfehlung!


Dienstag, 24.07.2018

Am Dienstag haben wir uns dann noch die HafenCity ein wenig angeschaut, bevor wir in die Elbphilharmonie gegangen sind. Mittlerweile ist das Gebäude ja fertiggestellt und man kann gratis rauffahren und hat von dort einen tollen Überblick über den Hafen. Auch architektonisch ist das Gebäude sehr spannend, ein Besuch lohnt sich also.


Danach sind wir nochmals zum Elbstrand gegangen, weil es uns am ersten Tag so gut gefallen hat und wir wegen der Hitze sowieso keine Energie für etwas anderes hatten. Ihr seht also, unser Aufenthalt in Hamburg war kurz und relativ ereignislos, nichtsdestotrotz habe ich es sehr genossen und es war auch schön, mal nicht so viel zu unternehmen.


Mittwoch, 25.07.2018

Morgens um kurz nach sieben Uhr kamen wir völlig übermüdet in Kopenhagen an. Wir haben am Abend zuvor in Hamburg den Nachtzug genommen, hatten aber keinen Liegewagen und mussten im Sitzen versuchen ein wenig Schlaf zu kriegen, was nicht gerade allzu bequem war...

Unser erster Stopp in Kopenhagen war deshalb ein Cafe, wo wir uns erst einmal ein wenig Koffein einflössten, bevor es losging zum berühmten Nyhavn. Den Nyhavn habt ihr bestimmt auch schon auf Fotos gesehen, er ist mit seinen schönen bunten Häusern ein beliebtes Bildmotiv. Hier habe ich auch mein einziges Foto in Kopenhagen gemacht, denn irgendwie hatte ich sonst gar nie Lust, Bilder zu machen... Der Nyhavn ist wirklich schön und war für mich das Highlight von Kopenhagen.


Trotz Müdigkeit machten wir uns dann noch auf zur Kleinen Meerjungfrau. Die Statue wird als DIE Sehenswürdigkeit von Kopenhagen gehandelt, was ich ehrlichgesagt überhaupt nicht verstehen kann. Als wir in die Nähe der Statue kamen, merkten wir das nicht etwa, weil man sie gesehen hätte, sondern, weil extrem viele Touristen und mehrere Busse in der Nähe herumschwirrten. Erst als wir ziemlich nah dran waren, bemerkten wir dann die kleine Statue, die auf einem Stein im Wasser sass. Beeindruckend fanden wir sie überhaupt nicht und die Menge an Leuten, die sie umzingelten, machte das Ganze auch nicht gerade attraktiver. Seine Zeit kann man in Kopenhagen also besser nutzen.

Danach sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben dann aber wegen der Hitze und der Müdigkeit bald einmal entschieden, unser Airbnb aufzusuchen... Auf dem Weg dorthin versuchten wir noch Wasser zu kaufen, was aber so überteuert war (wie sehr vieles in Kopenhagen), dass wir schlussendlich darauf verzichteten. Schliesslich würden wir ja bald in der Wohnung sein und dort Wasser trinken können... Dachten wir. Als wir dann aber vor dem Gebäude standen, war keiner da, der Host ging nicht ans Telefon und antwortete auch nicht auf unsere zahlreichen Nachrichten. Als wir dann noch zwei Männer fragten, ob sie jemanden mit dem Namen des Hosts kennen und diese verneinten, wurde uns klar, was wir bereits befürchtet hatten: Wir waren verarscht worden. Das Airbnb und sein Host existierten gar nicht, was uns logischerweise das Problem bescherte, ohne Unterkunft in einer fremden Stadt zu sein. Gottseidank gibt es aber auch sehr nette Menschen und eine Frau aus dem Gebäude, die uns gesehen hat, fragte, was bei uns los sei und nach einer kurzen Erklärung bat sie uns zu sich rein, bot uns Getränke an und sorgte schliesslich dafür, dass wir bei einem Kollegen ihres Freundes übernachten konnten. Ich würde mal sagen Glück im Unglück!

Donnerstag, 26.07.2018

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf in die Stadt und mieteten uns Fahrräder. Fast alle Städte, die wir besuchten, waren extrem velofreundlich, vor allem die Niederlande und eben auch Kopenhagen. Mit den Fahrrädern entdeckten wir dann nochmals andere Orte in der Stadt, die ich aber nicht alle mit Namen kenne. Ich kann es euch aber empfehlen, mal einen Tag lang mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, weil es einfach sehr viel praktischer ist als der öffentliche Verkehr, den wir in Kopenhagen überhaupt nicht verstanden haben. Und ausserdem entdeckt man mit dem Fahrrad teilweise auch Orte, an die vielleicht kein Bus oder Tram fährt.

Eine letzte Sehenswürdigkeit haben wir dann aber doch noch abgeklappert und zwar stiegen wir noch auf einen Turm, dessen Namen ich aber leider nicht weiss. Das war ziemlich cool, weil es etwa in der Mitte des Turmes eine kleine Kunstausstellung gab und man von ganz oben einen tollen Ausblick über die Stadt geniessen konnte.

Das war`s mit meinem Bericht über Hamburg und Kopenhagen. Der nächste Post wird sich dann um Malmö und Rostock drehen, bevor es im letzten Post der "Serie" um Berlin gehen wird.

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