Sonntag, 3. Februar 2019

What I`ve read in January + Mini Reviews


Mein Januar war insgesamt ziemlich ruhig und für einen Favoriten Post habe ich diesen Monat einfach nicht genug Material. Da ich aber im Januar immerhin acht Bücher gelesen habe, möchte ich heute einfach davon berichten und zu jedem eine kleine Review schreiben.
Ich hoffe, euch gefällt diese Art von Post und wünsche euch einen guten Start in die Woche!

the inexplicable logic of my life - benjamin alire saénz

"The Inexplicable Logic of My Life" von Benjamin Alire Saénz war das erste Buch, welches ich dieses Jahr gelesen habe und es war definitiv ein guter Start für mein Lesejahr. Es geht um Sal, der Adoptivsohn eines homosexuellen Mexikaners, der mit Fragen der Identität, der Freundschaft und des Verlusts zu kämpfen hat. Und obwohl manche Leser bemängeln, dass während des Buches zu wenig geschehe, habe ich das überhaupt nicht so empfunden. Natürlich passiert das meiste auf einer Ebene der Gefühle und der Gedanken, doch genau das hat das Buch für mich so berührend und real gemacht. Von mir hat es fünf Sterne gekriegt und ich empfehle es jedem, der gerne Geschichten liest, die zu Tränen rühren.

all american boys - jason reynolds

"All American Boys" behandelt ein Thema, welches in den letzten Jahren immer wie mehr Aufmerksamkeit bekommen hat: Polizeigewalt gegen Dunkelhäutige. In dieser Geschichte wird Rashad vom Bruder eines Jungen verprügelt, der die selbe Schule besucht wie er. Danach starten Proteste in der Stadt, die immer grössere Welle schlagen. Das Buch wird aus den Perspektiven von Rashad und Quinn erzählt. Quinn ist weiss und der gewalttätige Polizist ist sowas wie ein grosser Bruder für ihn. Nach dem Vorfall muss er sich entscheiden, wofür er stehen möchte und ist hin und hergerissen zwischen Familie und Recht. Auch "All American Boys" hat mir unheimlich gut gefallen und ich finde es sehr gut, wie Jason Reynolds mit der Thematik umging. Fünf Sterne!

swing time - zadie smith

"Swing Time" habe ich vor zwei Jahren gefühlt täglich auf Bookstagram gesehen und jetzt kam auch ich endlich dazu, es zu lesen. In "Swing Time" erzählt Zadie Smith die Geschichten zweier dunkelhäutigen Mädchen, die zusammen aufwachsen und danach jeweils ihre eigenen Wege gehen. Es ist eine sehr vielschichtige und vielseitige Geschichte, die ich zwar nicht direkt als spannend bezeichnen würde, es aber trotzdem schafft, den Leser zu packen und in ihren Bann zu ziehen. Smith ist eine Meisterin der Beobachtung und "Swing Time" hat von mir drei Sterne bekommen.

the unexpected everything - morgan matson

Auf den ersten Blick wirkt "The Unexpected Everything" wie jede andere Teenie-Sommerlektüre. Und ein wenig ist es das auch. Denn natürlich geht es zu einem grossen Teil um Liebe. Aber Morgan Matson hat es hier meiner Meinung nach geschafft, auch Themen wie die Angst vor der Zukunkt, vor allem aber Freundschaft einzubauen. Und das hat sie auf eine sehr gute Art getan, die ich so nicht von solch einem Buch erwartet hätte. Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die sich einmal von einer/-m Freund/-in entfernt haben und wissen, wie schlimm es sein kann. Von mir gab es drei Sterne.

the woman in the window - a.j. finn

"The Woman in the Window" ist ein meisterhafter Thriller, der alle Register zieht und den Leser nicht mehr loslässt. Als ich dieses Buch gelesen habe, konnte ich es kaum weglegen, weil ich einfach unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. A.J. Finn erzählt die Story von Anna Fox, einer Agoraphobikerin, die seit ca. einem Jahr ihr Haus nicht mehr verlassen kann und viel zu viel trinkt. Sie beobachtet tagtäglich ihre Nachbarn und als eine neue Familie einzieht, interessiert sie sich besonders stark für sie. Bis sie eines Tages etwas Schreckliches mitansehen muss und weiss, dass sie handeln muss, bevor noch mehr passiert. Ich lese ja normalerweise kaum Thriller aber dieser hier war wirklich unheimlich gut und beinhaltet einen Plottwist, den ich seither nicht mehr aus dem Kopf kriege. Vier Sterne ist meine Bewertung.

i`ll give you the sun - jandy nelson

Dieses Buch hat von mir fünf Sterne bekommen, weil ich es einfach grandios gefunden habe. Wer aber ein bisschen mehr darüber erfahren möchte, kann meine ausführliche Review hier lesen.

there there - tommy orange

"There There" ist die Geschichte mehrerer Amerikanischer Ureinwohner, die aus den verschiedensten Gründen die selbe Veranstaltung besuchen, welche aber überfallen werden soll. "There There" hat von mir drei Sterne bekommen, weil ich die Thematik einerseits spannend fand, die verschiedenen Points of View interessant waren und ich einiges Neues dazu lernte. Andererseits konnte mich das Buch nicht packen und ich fand irgendwie zu keinem Zeitpunkt so richtig rein.

speak - laurie halse anderson

Seit Melinda eine Party platzen liess, indem sie die Polizei auf den Plan rief, spricht in der Schule keiner mehr mit ihr und ihre alten Freunde wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben. Dass es einen driftigen Grund gab, weshalb sie die Polizei anrief, weiss keiner. Sie wurde von einem Schüler, der in einem älteren Jahrgang ist, vergewaltigt, doch sie konnte keinem davon erzählen. "Speak" begleitet sie auf ihrem Weg mit diesem schrecklichen Erlebnis. Ich fand, dass "Speak" ein sehr aussagekräftiges und gutes Buch war und habe es an einem Tag durchgelesen. Meine Bewertung betrug vier Sterne.

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