Sonntag, 19. Mai 2019

Granada Travel Diary


Ich habe letzte Woche drei Tage in Granada verbracht und möchte euch heute zeigen, was ich dort so unternommen habe und was ich euch empfehlen kann.




Ich bin am Mittwochmorgen in Granada angekommen und bin dann zuerst einmal von der Hauptbusstation in die Stadt gelaufen. Da ich im Hostel erst um 14.00h einchecken konnte, musste ich dann ein bisschen Zeit totschlagen, was ich mit einem grossen Spaziergang in der Stadt machte. Ich hatte nicht wirklich einen Plan, sondern bin einfach drauflosgelaufen. Und nach einer Weile habe ich dann ein Café gefunden, das sich Muchamiga nennt. Dort habe ich mir einen Crêpe mit Kinderschokolade gegönnt, was wie der Name bereits andeutet, unglaublich lecker war.


Danach konnte ich dann irgendwann in meinem Hostel einchecken. Ich habe für zwei Nächte ein Bett im ECO Hostel gebucht, was ich nur empfehlen kann. Das Hostel ist relativ gross, cool eingerichtet und hat im obersten Stock eine tolle Küche mit Gemeinschaftsraum. Ich war in einem Zimmer mit sechs Betten, das aber nicht ausgebucht war und das einzige, was mich im Hostel ein bisschen gestört hat, war, dass man die Türe zum Badezimmer nicht vollständig schliessen konnte. Das ist natürlich ein wenig unangenehm, wenn man mit wildfremden Leuten im Zimmer ist aber abgesehen davon war es super!


Ich habe dann am ersten Abend um halb sieben an der Free Walking Tour teilgenommen, die das Hostel anbietet. Das kann ich euch nur empfehlen, besonders wenn ihr alleine reist. Bei der Tour habe ich echt tolle Leute kennengelernt. Man erfährt ein bisschen was über die Stadt, sieht ein paar der wichtigsten Orte und zum Schluss schaut man gemeinsam den Sonnenuntergang an, während man das ein oder andere Bier trinkt. Nach der Tour ging ich dann noch mit ein paar anderen Tapas essen und danach haben wir uns alle im Aufenthaltsraum des Hostels getroffen und noch zusammen geredet, gelacht und getrunken.


Am nächsten Morgen habe ich den Tag mit einem kurzen Besuch des botanischen Gartens der Universität begonnen. Das dauerte aber vielleicht gerade mal fünf Minuten, weil der Garten echt klein ist und auch nicht wirklich besondere Pflanzen beherbergt. Aber er liegt glücklicherweise in einem Viertel mit vielen kleinen Läden und ein paar Secondhand Shops! Gekauft habe ich zwar nichts aber ich habe ziemlich viel Zeit in diesen Shops verbracht. Besonders toll sind folgende zwei: Ropero und Oh Oh June.


Und dann erlebte ich mein absolutes Highlight in Granada: die Alhambra. Die Alhambra ist eindeutig ein Muss, wenn man Granada besucht. Wichtig zu wissen ist, dass man zwar einige Teile ohne Ticket besuchen kann, die besten aber nur mit Ticket begehbar sind. Am besten schaut ihr also schon zwei Wochen (oder eine), bevor ihr da seid, ob ihr Tickets kaufen könnt. Falls euer Besuch aber eher spontan sein sollte: Es werden immer um Mitternacht zusätzliche Tickets aufgeschaltet. Je nachdem könnt ihr also auch noch wenige Tage vor dem Besuch Tickets kaufen. Das Beeindruckendste in der Alhambra sind für mich definitiv die Nasridenpaläste. Die sind architektonisch herausragend und einfach wunderschön anzuschauen. Aber auch Generalife (die Gärten) sind wunderbar für einen ausgiebigen Spaziergang und auch die Alcazaba ist einen Besuch wert. Ich habe insgesamt circa vier Stunden in der Alhambra verbracht. Plant also am besten einen halben Tag für den Besuch ein!


Nach meinem Besuch der Alhambra habe ich in einem süssen Restaurant abendgegessen. Das Moana ist auf Poke spezialisiert, serviert aber auch andere leckere Gerichte. Ich habe mich für den mexikanischen Burrito entschieden (wobei das, was ich gekriegt habe, eher nach Fajitas aussah), welcher unglaublich gut war. Und auch den Schokoladenkuchen kann ich nur empfehlen.


Am Freitag hiess es dann auch schon wieder Check-Out. Ich habe noch im Hostel gefrühstückt, bevor ich die Schlüssel abgab. Das Gepäck konnte ich in einem Lagerraum lassen und dann habe ich nochmals einen grossen Spaziergang durch die Stadt gemacht, welcher auf einer Karte eingezeichnet war, die man vom Hostel bekommen hat. Dabei kam ich auch nochmals am Mirador San Nicolas (Aussichtspunkt) und dem Viertel Albaicin vorbei.


Mittags ass ich in einem coolen Café, welches Baraka heisst, Pancakes mit Ahornsirup. Das Tolle an diesem Lokal ist, dass es fast vollständig offen ist, viele Pflanzen rumstehen und man je nach Tisch mehr oder weniger draussen sitzt.


Danach bin ich dann so langsam wieder in Richtung Hostel gegangen. Dort durfte ich, obwohl ich bereits ausgecheckt hatte, auch nochmals hoch in den Gemeinschatsraum, wo ich dann noch ein wenig gelesen habe, um mir die Zeit zu vertreiben. Und bevor ich mich dann auf den Weg machen musste, ass ich im hauseigenen Café Almalibre noch einen Avocadotoast. Das Café ist zwar für spanische Verhältnisse eher teuer, das Essen aber wirklich gut und auch die Einrichtung hat mir sehr gefallen.


Gereist bin ich bei meinem Granada Trip mit Blabla Car. Das ist eine App, auf der man Mitfahrgelegenheiten finden kann. Die Person, die fährt, bestimmt selber den Preis für die Fahrt und dann trifft man sich einfach an einem Treffpunkt und bestreitet den Weg gemeinsam. Es war das erste Mal, das ich die App genutzt habe aber die beiden Erfahrungen waren sehr gut.


Das ist es auch schon mit meinem Granada Travel Diary und meinen Tipps für die Stadt. ¡Hasta pronto!









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen