Samstag, 8. Juni 2019

What to do in Malaga - Museum, Strand & Co.


Ich verbringe momentan ungefähr zwei Monate in Malaga und arbeite über Workaway in einem Hostel. Dadurch konnte ich in den letzten Wochen die Stadt ein wenig erkunden und möchte heute meine Tips mit euch teilen.




free walking tour.

Jeden Tag um 11.00 Uhr (und irgendwann abends nochmals) findet in Malaga eine Free Walking Tour statt. Die, die ich besucht habe, wird von Explora Malaga organisiert und man erkennt die Tourguides an den blauen Regenschirmen. Diese Tour funktioniert so, dass man sich um 11.00 Uhr beim Plaza de la Constitucion trifft und entweder zur englischen oder zur spanischen Gruppe geht. Danach macht ein Tourguide eine Führung, die etwas mehr als zwei Stunden dauert. Am Schluss entscheidet man dann, wieviel einem die Führung wert ist. Das heisst, man entscheidet selber über den Preis und kann so viel Geld bezahlen, wie man will. Bei der Führung erfährt man ein paar interessante Fakten über Malaga und man sieht die wichtigsten Dinge der Altstadt.

la manquita.

Die Kathedrale von Malaga wird von Ansässigen liebevoll "La Manquita" genannt. Das bedeutet "Die Einarmige". Genannt wird sie so, weil von zwei geplanten Türmen aus Geldmangel schlussendlich doch nur einer gebaut wurde. Die Kathedrale hat sozusagen also nur einen Arm. Sie ist sowohl von aussen als auch von innen sehr schön und es lohnt sich, mal vorbeizuschauen. Das einzige "Problem" ist, dass man Eintritt bezahlen muss. Ich weiss leider nicht, wie teuer das Ticket ist, weil ich zu einem Zeitpunkt drin war, an dem man nicht bezahlen musste aber man findet die Angaben sicher irgendwo im Internet und vielleicht findet ihr auch gerade die Informationen zu den Zeiten, zu denen man gratis reinkommt.

der hafen.

Der Hafen von Malaga ist sowohl am Tag als auch in der Nacht einen Besuch wert. Man kann immer mal wieder riesige Kreuzfahrtschiffe und Yachten bewundern oder bei einem Spaziergang ein wenig in den Läden des Muelle Uno (Einkaufszentrum) bummeln. Und ganz besonders toll ist der Hafen abends beim Sonnenuntergang. Am besten setzt man sich dann in eines der Restaurants, bestellt sich ein gutes Abendessen und geniesst von dort den Blick auf die untergehende Sonne.

playa la malagueta.

Malagueta ist der Name des bekanntesten Strandes in Malaga. Dort kann man gut und gerne mal einen ganzen Tag verbringen aber aufgepasst: Sonnencreme nicht vergessen! Die Sonne ist nämlich auch an ein bisschen windigen Tagen, die sich nicht ganz so heiss anfühlen, sehr stark (wie ich schmerzlich feststellen musste).

jardin botanico.

Der botanische Garten von Malaga ist unheimlich toll. Es dauert zwar zu Fuss ungefähr eine Stunde von der Stadt bis zum Garten aber wenn man erst einmal da ist, bereut man den langen Fussmarsch definitiv nicht. Besonders für Studenten ist der Eintritt sehr günstig und der Garten ist wirklich riesig. Es gibt unzählige Pflanzenarten zu bestaunen und ich habe selber sehr viel Zeit darin verbracht. Und für die unter euch, die nicht so gerne weit laufen: Es gibt auch einen Bus.

museo picasso.

Das Picasso Museum ist eigentlich mehr oder weniger ein Muss, wenn man seine Heimatsstadt besucht. Man kriegt im Museum einen Audioguide, mit dem man zu vielen Werken eine Hintergrundgeschichte zu hören bekommt. Das ist an und für sich toll, mir wurde es aber nach einer Weile ein bisschen zu viel Information aufs Mal. Trotzdem ist die Ausstellung sehr beeindruckend aber es lohnt sich vielleicht (wenn man die Zeit hat) zweimal zu gehen, um die Dauerausstellung und die momentane über Olga Picasso nicht am gleichen Tag zu machen.

centre pompidou.

In Malaga gibt es am Hafen das erste Centre Pompidou Museum ausserhalb von Frankreich. Gezeigt wird moderne Kunst. Ich fand die Ausstellung zum Thema Dystopie sehr interessant und auch hier gab es wieder einen Audioguide. Die momentane kleinere Ausstellung zu einem Künstler, an dessen Namen ich mich nicht erinnern kann, hat mir aber nicht wirklich gefallen. Ob es daran liegt, dass mich seine Kunst einfach nicht angesprochen hat oder daran, dass ich das Picasso Museum und das Centre Pompidou an einem Tag angeschaut habe und irgendwann einfach genug hatte, weiss ich nicht. Aber eigentlich kann ich das Centre Pompidou wirklich empfehlen.

altstadt erkunden.

Malagas Altstadt ist super! Es gibt unzählige kleine Strassen und Gassen, die völlig verwinkelt sind und auch nach mittlerweile mehreren Tagen hier, verirre ich mich manchmal immer noch. Fast jeden Tag finde ich einen neuen Laden oder ein neues Café, das ich unbedingt mal ausprobieren möchte, was zwar für meinen Geldbeutel schlecht ist, mich aber eigentlich trotzdem freut. Wenn ihr also Zeit und Lust habt, ist einer meiner Toptips für Malaga, einfach mal ohne Plan loszulaufen.

playa el palo.

Ein weiterer Strand, der von Malaga aus zu Fuss erreichbar ist, heisst El Palo. Zwar dauert es mindestens eine Stunde, um dahin zu kommen, meiner Meinung lohnt es sich aber. Es hat eindeutig weniger Leute als am Malagueta Strand und der Playa El Palo besteht aus vielen kleinen Buchten, die sehr flach sind. Das heisst, man kann relativ weit rauslaufen, ohne dass man schwimmen muss. Und auch der Sand ist hier sehr viel besser, da er viel feinkörniger ist.

museo carmen thyssen.

Das Museum Carmen Thyssen habe ich an einem Sonntagabend besucht, da dann der Eintritt frei war. Dementsprechend war es auch relativ voll. Es ist ein Kunstmuseum mit einer Ausstellung, die stets gleich bleibt und einer temporären Ausstellung (momentan zum Thema der Darstellung von Frauen in der Kunst). Mir hat das Museum sehr gut gefallen, einige der Kunstwerke sind echt beeindruckend und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

sonnenuntergang beim castillo gibralfaro.

Für den perfekten Abschluss eines Tages ist es immer wieder toll, den Sonnenuntergang zu schauen. In Malaga kann man das am besten entweder direkt am Strand und Hafen oder vom Castillo Gibralfaro aus tun. Vom Schloss aus hat man einen perfekten Blick über die Stadt und die ganze Hafenregion!


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